Die Friedensgruppe GIVE PEACE A CHANCE hatte einen Aufruf gestartet, 194 Fahnen aller Länder der Welt zu malen. Diese sollten von den Kindern auf dem Markt zu einem Mosaik zusammengefügt werden als Zeichen eines friedlichen Zusammenlebens und der Völkerverständigung.
Wir haben alle Kindergärten in Altenburg und der Pleissenaue direkt angesprochen, sich an der Aktion zu beteiligen. Treben, Haselbach, Fockendorf und die Kita „Brummkreisel“ in Altenburg haben dies genutzt, um mit den Kindern auch ins Gespräch zu kommen. Besonders fleißig waren die Kinder der Kita „Kleiner Eisvogel“. Sie nahmen dies als Ergänzung für ihr Projekt zum Kennenlernen fremder Länder. Der Kindergarten „Spatzennest“ hat die Eltern aufgerufen, mit den Kindern zu malen.
Auch wenn an diesem Tag nicht alles so lief wie wir uns das vorgestellt hatten. Für die Kinder und Muttis auf dem Markt war es ein Erlebnis, das sicher bleibt. Die Kinder brachten stolz ihre angefertigten Fahnen und hängten sie selbst an die Leinen (da durch den Wind ein Hinlegen auf dem Boden nicht möglich war). Statt die Fahnen um den Friedenspfahl zu legen, wurden sie mit dem Seil teilweise daran befestigt. Natürlich haben wir auch erklärt, was es mit dem Friedenspfahl auf sich hat. Auch die Muttis hörten aufmerksam zu, denn sie kannten ihn auch nicht. Jedes Kind durfte sich ein Eis als Dankeschön beim Italiener abholen. Das Beste aber waren die Friedenstauben, die die Kinder selbst fliegen lassen durften nachdem alle zusammen das Lied „Kleine weiße Friedenstaube“ gesungen haben. Es wurden weitere Fahnen und Friedenstauben gemalt und zusammen mit den Luftballons mit nach Hause genommen. Es war ein Weltfriedenstag für die Zukunft unserer Kinder. So fröhlich wie heute soll ihre Zukunft sein.
Unser Ziel – 194 Fahnen zusammen zu bekommen haben wir mit 193 knapp verfehlt. Das ist nicht schlimm. Wichtiger war uns, dass Kinder mit den Eltern, Großeltern und Erzieherinnen und Erziehern zu dem Thema ins Gespräch kamen.
Unser Dank geht an alle Kindergärten und Eltern, die sich mit ihren Kindern beteiligt haben, an die Linke für die Unterstützung sowie an alle, die uns beim Tragen des Friedenspfahls geholfen haben.
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