Altenburg. Die geplante Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und der Wettinerstraße nimmt konkrete Formen an. Im Rahmen eines Planer-Wettbewerbs wurde vor wenigen Tagen der Siegerentwurf ausgewählt. Die Arbeit eines Freiburger Büros für Landschaftsarchitektur ist ab Dienstag, 8. September 2026, öffentlich zu sehen.
Der Entwurf stellt den Bahnhofsvorplatz als grün umsäumten Aufenthalts- und Verkehrsraum dar. Dabei sollen die unterschiedlichen Bedürfnisse von Fußgängern, Radfahrern, Autofahrern und Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs miteinander verbunden werden. Das Planungsgebiet umfasst außerdem die Wettinerstraße zwischen der Gerhard-Hauptmann-Straße und dem Lindenau-Museum.
Das neunköpfige Preisgericht kam in der Music Hall zusammen, um aus insgesamt 15 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen den überzeugendsten Entwurf auszuwählen. Bewertet wurden die Arbeiten anhand zuvor festgelegter Kriterien.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein verträgliches Miteinander der verschiedenen Verkehrsarten erreicht und zugleich die Aufenthaltsqualität im Bereich zwischen Bahnhof und Lindenau-Museum verbessert werden kann. Der Wettbewerb wurde zu 90 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund und Land finanziert.
Der Siegerentwurf kann vom 8. September bis zum 2. Oktober 2026 im Sitz der städtischen Bauverwaltung in der Neustadt 7 besichtigt werden.
Die Öffnungszeiten:
Auch die übrigen Wettbewerbsarbeiten werden öffentlich ausgestellt. Sie können im genannten Zeitraum am Verwaltungssitz in der Brunnenstraße 3 eingesehen werden.
Noch in diesem Jahr sollen die Vertragsverhandlungen mit dem Preisträger beginnen. Im kommenden Jahr ist vorgesehen, die Planungen weiter voranzutreiben. Mit ersten Bauarbeiten könnte nach derzeitiger Planung möglichst im Jahr 2028 begonnen werden.
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