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70 Jahre Ringen in Altenburg: Ein Jubiläum voller Erinnerungen und großer Kämpfe | Viele ehemalige Ringer und Wegbegleiter kamen zur Jubiläumsfeier zusammen. Alte Freundschaften lebten wieder auf.

Viele ehemalige Ringer und Wegbegleiter kamen zur Jubiläumsfeier zusammen. Alte Freundschaften lebten wieder auf. (Foto: SV Lokomotive Altenburg e. V.)

70 Jahre Ringen in Altenburg: Ein Jubiläum voller Erinnerungen und großer Kämpfe

Sportgeschehen Schieß-, Fecht- & Kampfsport Kunst, Kultur & Freizeit
17.09.2026, 10:19 Uhr
Von: SV Lokomotive Altenburg e. V.
Der SV Lokomotive Altenburg feierte 70 Jahre Ringen und erinnerte an den DDR-Oberligameistertitel von 1986. Höhepunkte waren ein Wiedersehen der Meistermannschaft und ein spannender Mannschaftskampf.

SV Lokomotive Altenburg feiert sieben Jahrzehnte Ringkampfsport und 40 Jahre DDR-Oberligameistertitel

Altenburg. Es war weit mehr als eine Jubiläumsfeier: Am 12. September 2026 wurde die Wenzelhalle zum Treffpunkt für Generationen von Ringern, Trainern, Freunden und Wegbegleitern. Die Abteilung Ringen des SV Lokomotive Altenburg e. V. feierte ihr 70-jähriges Bestehen. Gleichzeitig erinnerte sie an einen der größten Erfolge ihrer Geschichte – den Gewinn der DDR-Oberliga-Meisterschaft vor 40 Jahren.

Bereits am späten Vormittag begann der Jubiläumstag sportlich. Beim traditionellen Prellballturnier standen Bewegung, Ehrgeiz und vor allem der gemeinsame Spaß im Mittelpunkt. Den ersten Platz sicherten sich Markus Weiß und Michael Klages. Eric Müller und Adrien Nötzold belegten den zweiten Rang, Mario Hippel und Rainer Goltz wurden Dritte.

Damit bekam der Tag gleich zu Beginn den Charakter, der den Altenburger Ringsport seit Jahrzehnten prägt: sportlicher Wettkampf und gelebte Gemeinschaft.

Ab 15 Uhr rückte das Wiedersehen in den Mittelpunkt. Bei Kaffee und Kuchen kamen ehemalige und aktive Ringer, Freunde und Gäste zusammen. Schnell entwickelten sich Gespräche über frühere Mannschaftskämpfe, Trainingsabende, Turniere und die Menschen, die den Ringsport in Altenburg geprägt haben.

Manche Weggefährten hatten sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Umso größer war die Freude über jedes bekannte Gesicht.

Anschließend führte der Weg in die Halle zu einer eigens aufgebauten Zeitreise durch sieben Jahrzehnte Ringkampfsport. Alte Fotos und Zeitungsartikel lagen neben Medaillen, Pokalen und weiteren Erinnerungsstücken. Historische Trikots, Trainingsanzüge und Ringerschuhe machten die Entwicklung der Abteilung sichtbar.

Besonders viel Aufmerksamkeit erhielten alte Kampfprotokolle und Startausweise. Einige dieser persönlichen Dokumente durften ihre früheren Besitzer sogar wieder mit nach Hause nehmen. Für viele Beteiligte wurde dies zu einem ganz besonderen Moment.SV Lokomotive Altenburg erinnert an sieben Jahrzehnte Ringkampfsport und den DDR-Oberligameistertitel von 1986

Altenburg. Es war weit mehr als eine Jubiläumsfeier: Am 12. September 2026 wurde die Wenzelhalle zum Treffpunkt für Generationen von Ringern, Trainern, Freunden und Wegbegleitern. Die Abteilung Ringen des SV Lokomotive Altenburg e. V. feierte ihr 70-jähriges Bestehen. Gleichzeitig erinnerte sie an einen der größten Erfolge ihrer Geschichte – den Gewinn der DDR-Oberliga-Meisterschaft vor 40 Jahren.

Der Jubiläumstag begann bereits am späten Vormittag sportlich. Beim traditionellen Prellballturnier standen Bewegung, Ehrgeiz und vor allem der gemeinsame Spaß im Mittelpunkt. Den ersten Platz sicherten sich Markus Weiß und Michael Klages. Eric Müller und Adrien Nötzold belegten den zweiten Rang, Mario Hippel und Rainer Goltz wurden Dritte.

Damit erhielt der Tag von Beginn an den Charakter, der den Altenburger Ringsport seit Jahrzehnten prägt: sportlicher Wettkampf, Zusammenhalt und Gemeinschaft.

Ab 15 Uhr rückte dann das Wiedersehen in den Mittelpunkt. Bei Kaffee und Kuchen kamen ehemalige und aktive Ringer, Freunde sowie zahlreiche Gäste miteinander ins Gespräch. Es wurden Erinnerungen an frühere Mannschaftskämpfe, Trainingsabende und Turniere ausgetauscht. Auch die Menschen, die den Ringsport in Altenburg über viele Jahre geprägt haben, waren Thema. Einige Gäste hatten sich seit langer Zeit nicht gesehen – entsprechend groß war die Freude über jedes bekannte Gesicht.

Anschließend konnten die Besucher in der Halle auf eine Zeitreise durch sieben Jahrzehnte Ringkampfsport gehen. Alte Fotografien und Zeitungsartikel wurden gemeinsam mit Medaillen, Pokalen und weiteren Erinnerungsstücken präsentiert. Historische Trikots, Trainingsanzüge und Ringerschuhe machten die Entwicklung der Abteilung anschaulich.

Besondere Aufmerksamkeit zogen alte Kampfprotokolle und Startausweise auf sich. Einige dieser persönlichen Dokumente durften ihre früheren Besitzer sogar wieder mit nach Hause nehmen. Für viele Beteiligte wurde dieser Moment zu einer ganz besonderen Erinnerung.
 

Das Prellballturnier eröffnete den Jubiläumstag sportlich. (Foto: SV Lokomotive Altenburg e. V.)
Das Prellballturnier eröffnete den Jubiläumstag sportlich. (Foto: SV Lokomotive Altenburg e. V.)

Spannender Mannschaftskampf bis zum letzten Duell

Am Abend wechselte die Stimmung vom Erinnern zum Wettkampf. Mit dem Eintreffen der Mannschaften füllte sich die Halle. Auf der Matte entwickelte sich ein Mannschaftskampf, der bis zum letzten Duell offenblieb.

Die heutige Mannschaft tritt als Wettkampfgemeinschaft des AC 1897 Werdau e. V. und des SV Lokomotive Altenburg e. V. an. Beide Vereine arbeiten eng zusammen und bündeln ihre Kräfte im Mannschaftsringen. Die Kooperation zeigt, wie der Ringsport in Altenburg weitergeführt und gemeinsam mit Werdau in die Zukunft getragen wird.

Gegen den RC Chemnitz lieferte sich die WKG starke und sehenswerte Kämpfe. Die Entscheidung blieb bis zum Schluss offen und fiel erst im letzten Duell. Am Ende ging der Sieg knapp an den RC Chemnitz. Für die Zuschauer war es dennoch ein spannender sportlicher Abschluss des Jubiläumsabends.

Auch die Kampfpause bot einen besonderen Programmpunkt. Anja Lohse vom Tanzraum Altenburg sorgte mit ihrer Tanzeinlage für Abwechslung und erhielt dafür viel Beifall.

Meistermannschaft von 1986 im Mittelpunkt

Der emotionalste Höhepunkt des Abends gehörte jedoch der Mannschaft von 1986. Fast alle Ringer, die damals den DDR-Oberligameistertitel für die BSG Lokomotive Altenburg errungen hatten, waren zur Feier gekommen. Vier Jahrzehnte nach diesem historischen Erfolg standen sie noch einmal gemeinsam im Mittelpunkt.

TRV-Präsident Bela Ohla und Abteilungsleiter Michael Klages überreichten den damaligen Meisterringern neue Erinnerungsurkunden zum 40-jährigen Jubiläum. Für viele Gäste in der Halle war dieser Augenblick mit persönlichen Erinnerungen an eine besondere Zeit verbunden.

Die ehemaligen Meisterringer erhielten eine eigens gestaltete Urkunde. Eine weitere Jubiläumsurkunde verband die beiden Anlässe des Tages: 70 Jahre Abteilung Ringen und 40 Jahre DDR-Oberliga-Meistertitel.

Nach dem sportlichen Programm gehörte der Abend wieder den Gesprächen. In gemütlicher Runde wurden Geschichten ausgetauscht, alte Erlebnisse aufgefrischt und neue Erinnerungen geschaffen.

Wie groß die Verbundenheit mit dem Altenburger Ringsport bis heute ist, zeigte sich auch daran, dass zahlreiche ehemalige Ringer bereits am Freitag anreisten und bis Sonntag blieben. Aus einer Jubiläumsveranstaltung wurde so ein ganzes Wochenende des Wiedersehens.

70 Jahre Ringen in Altenburg standen an diesem Tag nicht nur auf Urkunden und Plakaten. Sie waren in den Gesprächen, den alten Bildern, den Kämpfen auf der Matte und vor allem in den Menschen spürbar. Die Feier verband Vergangenheit und Gegenwart und zeigte, wie stark die Gemeinschaft der Altenburger Ringer auch nach Jahrzehnten geblieben ist.

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ALTENBURGER LAND AKTUELL +++ 70 Jahre Ringen in Altenburg: Ein Jubiläum voller Erinnerungen und großer Kämpfe +++ STADTRADELN: 172 Teilnehmende fahren mehr als 37.000 Kilometer +++ Großer Bauernmarkt am 26. September in Altenburg +++ Denkmalschutzpreis für Erhalt der Langengasse 13 vergeben +++ Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals in Altenburg +++