Treben/Löbichau, 9. September 2026. Zusammen bringen sie es auf 68 Jahre kommunale Verantwortung: Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Gemeinde- und Städtebundes Altenburger Land sind Klaus Hermann, Bürgermeister der Gemeinde Treben, und Rolf Hermann, Bürgermeister der Gemeinde Löbichau, für ihr jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet worden.
Klaus Hermann steht seit 1994 an der Spitze der Gemeinde Treben. Für 32 Jahre im ehrenamtlichen Bürgermeisteramt erhielt er die Große Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen mit Ehrennadel in Gold.
Während seiner Amtszeit hat Hermann die Entwicklung Trebens maßgeblich mitgeprägt. Besonders eng verbunden ist sein Wirken mit der Entwicklung des Rittergutes Treben zu einem Ort für Kultur, Begegnung und Gemeinschaft. Auch bei den schweren Hochwasserereignissen in den Jahren 2002 und 2013 übernahm er Verantwortung. Der Aufbau und die Weiterentwicklung der Wasserwehr sind sichtbare Ergebnisse seines Einsatzes.
Noch länger im Amt ist Rolf Hermann. Seit 1990 ist er ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Löbichau. Für 36 Jahre kommunales Engagement wurde er mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille in Bronze und der Großen Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen geehrt.
Zu den prägenden Projekten seiner Amtszeit zählen insbesondere die Entwicklung des Gewerbegebietes Beerwalde und die Ansiedlung von Unternehmen. Damit trug Hermann zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Löbichau bei. Weitere Schwerpunkte bildeten die Entwicklung des Schlosses Löbichau mit seinem Schlosspark sowie wichtige Impulse für den Ausbau der Infrastruktur und des Breitbandnetzes.
Sven Schrade, Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Altenburger Land, würdigte die beiden Bürgermeister für ihren langjährigen Einsatz:
„68 Jahre Bürgermeisteramt – das ist nicht nur eine beeindruckende Zahl, sondern ein Stück lebendige Kommunalgeschichte. Klaus Hermann und Rolf Hermann haben ihre Gemeinden durch tiefgreifende Veränderungen begleitet und dabei immer wieder Verantwortung übernommen. Sie haben nicht nur Sitzungen geleitet, sondern ihre Gemeinden gestaltet, Krisen bewältigt und Projekte über viele Jahre beharrlich vorangetrieben.“
Die Auszeichnungen seien daher weit mehr als eine Würdigung der Dauer ihrer Amtszeiten, betonte Schrade. Kommunalpolitik brauche einen langen Atem. Beide Bürgermeister hätten gezeigt, was es bedeute, über Jahrzehnte für eine Gemeinde einzustehen – mit Beharrlichkeit, Verlässlichkeit und einer engen Verbundenheit zu den Menschen vor Ort. Dafür gebühre ihnen ausdrücklicher Dank.
Mit den Ehrungen würdigte der Gemeinde- und Städtebund Thüringen das außergewöhnlich lange ehrenamtliche Engagement von Klaus Hermann und Rolf Hermann für ihre Gemeinden und die kommunale Selbstverwaltung.
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