Das Landratsamt sowie die mit dem Brandgeschehen betreffenden Beteiligten und Behörden erhalten derzeit zahlreiche Meldungen über Geruchsbelästigungen. Viele Bürgerinnen und Bürger äußern zudem Sorgen über mögliche gesundheitliche Auswirkungen. Diese Anliegen werden vom Landratsamt sehr ernst genommen und entsprechend bearbeitet.
Um Transparenz zu schaffen, hat das Landratsamt alle relevanten Informationen zum Brandereignis im Restloch Rusendorf auf einer eigenen Internetseite gebündelt. Dort werden die wichtigsten Hinweise laufend aktualisiert, damit Betroffene jederzeit den aktuellen Stand zu Maßnahmen und Fragestellungen nachlesen können.
Alle Fragen, die das Landratsamt bisher erreicht haben, werden unter folgendem Link beantwortet:
www.altenburgerland.de/de/kohlebrand-rusendorf-fragen-und-antworten
Aufgrund der Vielzahl der Anfragen kann das Landratsamt nicht jede Frage im Einzelfall separat beantworten. Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, sich zuerst über die bereitgestellten Informationen auf der genannten Seite zu informieren. Die Inhalte werden kontinuierlich erweitert und aktualisiert.
Für weitere Rückfragen steht ab sofort zudem die E-Mail-Adresse Kohlebrand@altenburgerland.de zur Verfügung.
Die Stadt Meuselwitz hat am 7. August 2026 einen Bescheid zum Vollzug des Thüringer Gesetzes über die Aufgaben und Befugnisse der Ordnungsbehörden (Ordnungsbehördengesetz – OBG) erlassen. Damit wird ermöglicht, dass die LMBV konkrete Messungen gesundheitsgefährdender Parameter durchführen kann. Ziel ist, gemeinsam mit den zuständigen Behörden bei einer möglichen Gesundheitsgefährdung sofort und angemessen zu reagieren.
Als externe Sachverständige wurde der Zusammenschluss Eurofins und Aneco beauftragt. Sobald Mess-Ergebnisse vorliegen und bewertet wurden, werden die zuständigen Stellen die Öffentlichkeit umgehend informieren.
Das Gesundheitsamt empfiehlt, akute gesundheitliche Beschwerden ärztlich abklären zu lassen. Betroffene sollen sich an den Hausarzt beziehungsweise Kinderarzt wenden oder, falls erforderlich, ein Krankenhaus aufsuchen.
Zur Dokumentation können Befunde bei Bedarf per E-Mail an gesundheit@altenburgerland.de gesendet werden.
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