Nicht nur die Sonne heizt Räume auf. Auch Elektrogeräte geben Wärme ab, wenn sie laufen. Fernseher, Computer, Spielekonsolen, Lampen oder Ladegeräte können die Raumtemperatur zusätzlich nach oben treiben. Wer sie nicht braucht, sollte sie ausschalten und möglichst ganz vom Strom trennen. Besonders praktisch sind dafür schaltbare Steckerleisten.
Sonnenschutz wirkt am besten außen, also bevor die Sonnenstrahlen auf die Scheibe treffen. Wer keine Rollläden oder Markisen hat, kann stark besonnte Fenster vorübergehend von außen abdecken, etwa mit einem ins Fenster geklemmten Bettlaken, einem Tuch oder einem Stück Vorhangstoff.
Eine eiskalte Dusche klingt bei Hitze erst einmal verlockend. Doch sehr kaltes Wasser kann den Kreislauf zusätzlich belasten. Außerdem kann der Körper danach gegensteuern und wieder mehr Wärme produzieren.
Oft hilft es schon, den Körper gezielt abzukühlen: die Unterarme unter kühles Wasser halten, ein feuchtes Tuch in den Nacken legen oder die Füße in eine Schüssel mit kühlem Wasser stellen. Auch lauwarmes Duschen oder Baden kann entlasten.
Bei Sommerhitze wird der Weg vom Supermarkt nach Hause schnell zur Belastungsprobe für Lebensmittel. Das gilt nicht nur für Eis, Fleisch und Fisch, sondern auch für Käse, Joghurt, andere Milchprodukte, vorgeschnittene Salate und Tiefkühlware.
Deshalb gehört eine Kühltasche bei Hitze nicht nur an den Badesee, sondern auch in den Einkaufskorb. Wer empfindliche Lebensmittel kauft, sollte sie unmittelbar nach dem Einkauf einpacken und ohne Umwege nach Hause bringen. Denn nicht nur im Auto können die Temperaturen schnell stark steigen. Auch im Fahrradkorb oder Lastenrad bleiben Lebensmittel nicht lange kühl.
Viel zu trinken ist bei Hitze wichtig. Wer stark schwitzt, verliert aber nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Mineralstoffe. Mineralstoffreiches Wasser, eine leichte Brühe oder auch ein salziger Snack können helfen, den Körper wieder zu versorgen.
Auch beim Essen gilt: lieber leicht und wasserreich. Obst, Gemüse, Salate und mehrere kleinere Mahlzeiten sind an heißen Tagen meist besser geeignet als schwere, fettige Speisen.
Brot leidet im Sommer besonders. Wärme und Feuchtigkeit begünstigen Schimmel. Sichtbarer Schimmel ist dabei nur die Spitze des Eisbergs, denn die Schimmelpilze können sich im Brot bereits unsichtbar ausgebreitet haben. Deshalb sollte verschimmeltes Brot vollständig entsorgt werden.
Wer Brot nicht schnell verbraucht, kann es portions- oder scheibenweise einfrieren. So landet weniger im Müll und es ist immer die passende Menge verfügbar. Ein Brotkasten oder Brottopf kann ebenfalls helfen, solange Feuchtigkeit entweichen kann.
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