Die Altenburger Museen laden alle Interessierten zur Fortsetzung des Bürgerdialogs über ein mögliches Stadtmuseum ein. Gemeinsam mit Landrat Uwe Melzer, Museumsdirektor Dr. Roland Krischke und Projektmanager Uwe Strömsdörfer werden am Dienstag, 14. Juli 2026, 18.30 Uhr, im Bachsaal des Residenzschlosses Altenburg zentrale Fragen rund um das Projekt diskutiert.
Altenburg verfügt über bedeutende museale Einrichtungen und eine reiche Geschichte. Doch wie und wo lässt sich die Geschichte der Stadt am besten erzählen? Welche Vorhaben gab es bereits – und wie wurden sie dokumentiert? Wie können gegebenenfalls entsprechende Sammlungen aufgebaut werden? Und welche Rolle könnte ein Stadtmuseum künftig für Identität, Bildung und Tourismus spielen? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des kommenden Bürgerdialogs.
Der Gedanke eines solchen Museums geht auf den 2025 vorgestellten Masterplan „Prinzen im Dornröschenschloss – Die Altenburger Museen im Aufbruch zur Bildungslandschaft“ zurück. Darin wird das bisherige Schloss- und Spielkartenmuseum im Residenzschloss thematisch neu gegliedert: Neben dem Spielkartenmuseum und dem Schlossmuseum wird das Stadtmuseum als fehlendes Glied der Altenburger Museumskette benannt, das partizipativ entwickelt werden soll.
Aufbauend auf dem klaren Votum der Bürgerinnen und Bürger im ersten Bürgerdialog im März 2026 sollen an diesem Abend die ersten Ideen vorgestellt werden, wie ein Stadtmuseum Altenburg im Verbund der Altenburger Museen gemeinsam mit der Bürgerschaft entwickelt werden könnte.
Dabei handelt es sich nicht um ein Neubauprojekt mit eigenem Team, sondern um eine thematische Aufgabe innerhalb des Museumsverbunds. Vorgestellt sind mobile Ausstellungsorte in der Innenstadt, die als kreative Begegnungs- und Gesprächsorte gestaltet werden können. Stadtgeschichtliche Themen sollen dabei Anlass für die gemeinsame Auseinandersetzung mit Geschichte geben – und Raum für neue Perspektiven schaffen.
Kommentare