Die Altenburger Museen blicken auf ein außergewöhnliches Jahr 2026: Zahlreiche Jubiläen, ambitionierte Ausstellungsprojekte, ein starkes Veranstaltungsprogramm und entscheidende strukturelle Weichenstellungen prägen die Planungen. Anlass hierfür war die Jahrespressekonferenz der Altenburger Museen, bei der Verantwortliche aus Politik, Direktion und Verwaltung Bilanz zogen und Perspektiven aufzeigten.
2026 steht ganz im Zeichen bedeutender Jahrestage:
Parallel dazu treiben die Altenburger Museen zwei zentrale Zukunftsprojekte voran: die Gründung des Zweckverbandes Altenburger Museen zum 1. Januar 2027 sowie das vom Bund geförderte Großprojekt Lindenau21PLUS.
Im Rahmen der Pressekonferenz gaben
Landrat Uwe Melzer (stellvertretender Vorsitzender),
Dr. Roland Krischke (Direktor),
Dr. Benjamin Spira (stellvertretender Direktor) und
Ute Wittstock (Leiterin Bau- und Liegenschaftsmanagement)
Einblicke in die Entwicklung der Altenburger Museen, bestehend aus dem Lindenau-Museum Altenburg und den Museen im Residenzschloss Altenburg.
Ein zentrales Thema für 2026 ist die Vorbereitung des Zweckverbandes Altenburger Museen, der ab 1. Januar 2027 als juristisch eigenständige Körperschaft starten soll. Damit wird eine jahrzehntelange Trennung der Trägerschaften überwunden.
Bereits seit 2020 arbeiten Lindenau-Museum und Residenzschloss im Rahmen einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft eng zusammen. Gemeinsame Projekte in Ausstellung, Bildung, Restaurierung, Forschung und Kommunikation wurden etabliert. Seit Februar 2025 leitet Dr. Roland Krischke beide Einrichtungen in Personalunion.
Ziel des Zusammenschlusses ist es, den Altenburger Schlossberg zu einem Kompetenzzentrum für Kunst-, Kulturvermittlung und Restaurierung mit überregionaler Strahlkraft weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen die einzelnen Museen ihre jeweilige Identität bewahren. Der 2025 vorgestellte Masterplan „Prinzen im Dornröschenschloss“ bildet dafür die strategische Grundlage.
Ausstellungen in Freiburg mit Werken aus Altenburg erreichten über 60.000 Besucher:innen.
Das von der Bundesrepublik Deutschland geförderte Projekt Lindenau21PLUS bleibt auch 2026 ein zentraler Motor der Museumsentwicklung. Fortschritte gab es insbesondere in den Bereichen:
Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Kunst- und Kulturvermittlung in Altenburg.
Schwerpunkte:
Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit Denkmalpflege und Stadt Altenburg.
Der fantastische Gerhard Altenbourg
12. Mai – 16. August 2026
Lindenau-Museum, Prinzenpalais
Große Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag des Künstlers
Eröffnung: 10. Mai 2026
Koffer, Kutschen und Kartons – 200 Jahre Ankommen in Altenburg
23. Juni – 27. September 2026
Schlossmuseum Altenburg
Eröffnung: 21. Juni 2026
14. Landesfotoschau Thüringens
7. Juli – 30. August 2026
Schlossmuseum Altenburg
Lindenau-Förderpreis 2026
8. September – 1. November 2026
Lindenau-Museum, Prinzenpalais
Von Murmeln bis Minecraft – Kinderspiel gestern und heute
1. Dezember 2026 – 7. März 2027
Spielkartenmuseum Altenburg
Mit Jubiläen, großen Ausstellungen, einer starken Bildungsarbeit und der Gründung des Zweckverbandes stellen die Altenburger Museen 2026 entscheidende Weichen für die Zukunft – als kulturelles Leuchtturmprojekt in Thüringen und Mitteldeutschland.
Kommentare