Altenburger Land – Im Altenburger Land hat es dieses Jahr bislang deutlich mehr Borreliose-Fälle gegeben als im vergangenen Jahr. Darauf macht die BARMER unter Bezug auf Daten des Robert-Koch-Instituts aufmerksam. Demnach wurden im Altenburger Land bis Ende August dieses Jahres 15 Borreliose-Fälle gemeldet. Im gleichen Vorjahreszeitraum lag die Zahl bei lediglich sechs. „Zecken sind mittlerweile ganzjährig aktiv. Wer sich im Freien aufhält, sollte sich auch weiterhin anschließend gründlich absuchen und Zecken gegebenenfalls schnellstmöglich entfernen“, sagt Sirko Mielcarek, Geschäftsführer der BARMER im Altenburger Land.
Was tun nach einem Zeckenstich
Nach einem Zeckenstich ist es wichtig, die Einstichstelle in den nächsten Tagen und Wochen gut zu beobachten. Bildet sich eine ringförmige Hautrötung, sollten Betroffene die Hausärztin oder den Hausarzt aufsuchen. Dies kann ein Anzeichen für eine Borreliose- oder FSME-Infektion sein. Krankheitsanzeichen treten erst nach ein bis sechs Wochen auf. Dazu zählen Abgeschlagenheit, Fieber, Lymphknotenschwellung, Kopf-, Gelenk-, und Muskelschmerzen. Borreliose kann mit Antibiotika wirksam bekämpft werden. Gegen FSME gibt es kein Medikament, aber einen Impfstoff.
Impfung gegen FSME
Im Altenburger Land sind in diesem und im vergangenen Jahr keine FSME-Infektionen gemeldet worden. Eine Impfung wird dennoch empfohlen, das Altenburger Land gilt als Risikogebiet. „Wer den eigenen Impfstatus nicht kennt, sollte das beim Hausarzt ansprechen und bei Bedarf die Impfung auffrischen“, so BARMER-Geschäftsführer Mielcarek. Um immer einen guten Überblick zu behalten, seien auch digitale Impfplaner eine gute Hilfe. Die BARMER bietet einen solchen Service für ihre Versicherten kostenfrei in der BARMER-App.
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