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DGB Altenburger Land ruft zur Teilnahme am Aktionstag am 26. September auf

Arbeit & Wirtschaft Politik Pressemitteilungen
07.09.2026, 16:11 Uhr
Von: DGB-Kreisverband Altenburger Land
Der DGB Altenburger Land ruft zur Teilnahme am bundesweiten Aktionstag am 26. September 2026 auf. Eine gemeinsame Busfahrt von Altenburg und Schmölln nach Erfurt ist geplant.

Altenburg/Schmölln. Der DGB Kreisverband Altenburger Land ruft Beschäftigte, Gewerkschaftsmitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich am bundesweiten DGB-Aktionstag am 26. September 2026 zu beteiligen. Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ gehen der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften bundesweit auf die Straße. Die zentrale Kundgebung in Thüringen findet in Erfurt statt.

Auch aus dem Altenburger Land soll eine gemeinsame Busfahrt nach Erfurt organisiert werden. Zustiegsmöglichkeiten sind in Altenburg und Schmölln vorgesehen.

„Wir wollen auch aus dem Altenburger Land mit möglichst vielen Menschen nach Erfurt fahren. Gerade jetzt müssen Beschäftigte deutlich machen, dass soziale Sicherheit und Arbeitnehmerrechte nicht zur Verhandlungsmasse werden dürfen“, erklärt Thomas Jäschke, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Altenburger Land. Er ruft alle Menschen, die die Forderungen des Aktionstages unterstützen, zur Anmeldung und gemeinsamen Fahrt nach Erfurt auf.

Arbeitszeit, Rente und Gesundheit im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt des Aktionstages stehen die aktuellen Debatten über Arbeitszeit, Rente, Gesundheit, Pflege und die Zukunft von Arbeitsplätzen. Der DGB wendet sich gegen eine Politik, die aus seiner Sicht soziale Leistungen abbaut und Arbeitnehmerrechte schwächt.

Für den DGB-Kreisverband Altenburger Land haben diese Themen eine besondere Bedeutung. Auch in der Region seien Beschäftigte mit wirtschaftlicher Unsicherheit und dem Verlust von Arbeitsplätzen konfrontiert. Gerade in solchen Zeiten brauche es einen starken Sozialstaat, der den Menschen Sicherheit gibt und sie bei Veränderungen unterstützt.

„Wer jeden Tag arbeitet und über Jahrzehnte seinen Beitrag leistet, darf nicht ständig hören, dass er noch länger arbeiten, auf soziale Sicherheit verzichten oder weitere Belastungen hinnehmen soll“, betont Jäschke. Notwendig seien sichere Arbeitsplätze, verlässliche Arbeitszeiten, eine gute Gesundheitsversorgung und eine Rente, von der die Menschen leben können.

DGB formuliert konkrete Forderungen

Zu den zentralen Forderungen des Aktionstages gehören der Erhalt des Achtstundentages und des Arbeitszeitgesetzes sowie eine auskömmliche Rente. Nach 45 Versicherungsjahren müsse weiterhin ein abschlagsfreier Renteneintritt möglich sein. Eine pauschale weitere Anhebung des Renteneintrittsalters lehnt der DGB ab.

Darüber hinaus fordert der Gewerkschaftsbund den Erhalt von Arbeitsplätzen und Standorten, eine leistungsfähige und solidarisch finanzierte Gesundheitsversorgung sowie eine Stärkung der Pflege. Sachgrundlose Befristungen und Kettenverträge sollen aus Sicht des DGB abgeschafft werden.

Gleichzeitig brauche Deutschland eine aktive Industrie-, Dienstleistungs-, Handwerks- und Innovationspolitik. Sie müsse bestehende Standorte sichern, neue Perspektiven schaffen und Investitionen ermöglichen. Wirtschaftliche Entwicklung und soziale Sicherheit dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden.

„Ein starker Sozialstaat und eine starke Wirtschaft sind keine Gegensätze“, sagt Jäschke. Neben Investitionen und wirtschaftlicher Entwicklung brauche es ebenso gute Arbeit, Tarifbindung, Mitbestimmung und soziale Sicherheit.

Anmeldung zur Busfahrt nach Erfurt

Bundesweit sind am 26. September Kundgebungen in 15 Städten geplant. In Thüringen kommen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sowie Unterstützerinnen und Unterstützer in Erfurt zusammen.

Wer aus dem Altenburger Land mitfahren möchte, kann sich ab sofort per E-Mail an gera@dgb.de anmelden. Bei der Anmeldung soll der gewünschte Zustiegsort – Altenburg oder Schmölln – angegeben werden. Die genauen Abfahrtszeiten und Zustiegsstellen werden noch bekannt gegeben.

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