Die Eispiraten Crimmitschau feierten am vergangenen Sonntag einen aufregenden 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen den ESV Kaufbeuren. Vor 3.221 begeisterten Zuschauern im Sahnpark sorgte Dylan Wruck mit seinem Tor in der Overtime für den entscheidenden Zusatzpunkt. Dieser Sieg stellte nicht nur den Klassenerhalt der Mannschaft sicher, sondern qualifizierte sie gleichzeitig für die Pre-Playoffs.
Der Verlauf des Spiels war von Emotionen und Spannung geprägt. Die Eispiraten starteten stark und zeigten von Anfang an ihre Dominanz. Justin Büsing eröffnete das Scoring bereits in der dritten Minute, als er mit einem präzisen Schuss den Gäste-Goalie Cody Porter überwinden konnte. Nur zwei Minuten später erhöhte Corey Mackin auf 2:0, nachdem er sich durch die Abwehr gekämpft hatte.
Im zweiten Drittel setzte das Team den erfolgreichen Lauf fort: Der Neuzugang Benjamin Corbeil, der sein Debüt gab, erzielte das dritte Tor für Crimmitschau (21. Minute). Bis zur 25. Spielminute war das Spiel unter Kontrolle, doch die Westsachsen gaben die Partie plötzlich aus der Hand. Kaufbeuren wurde gefährlicher und schloss innerhalb weniger Minuten zum 3:3 auf.
Im letzten Drittel gerieten die Eispiraten erst wieder in Rückstand, als Max Oswald in der 47. Minute zum 4:3 für Kaufbeuren traf. Doch die Eispiraten hielten dagegen und kämpften bis zum Schluss. Sebastian Streu erzielte in der 55. Minute den Ausgleich zum 4:4, was die Zuschauer erneut anfeuerte.
Die Overtime begann mit Nervenkitzel: Kurz nach dem Anpfiff erzielte Wruck den entscheidenden Siegtreffer in der Überzahl und bejubelte den Erfolg mit seinen Mitspielern. Damit hatten die Eispiraten nicht nur den Klassenerhalt gesichert, sondern schafften auch den Sprung in die Pre-Playoffs, die in der kommenden Woche beginnen werden.
In ihrem letzten Hauptrundenspiel unterlagen die Eispiraten am Sonntagabend dem EHC Freiburg mit 2:3 nach Verlängerung. Obwohl die Niederlage schmerzte, waren die Eispiraten bereits für die Pre-Playoffs qualifiziert und treffen nun auf die Lausitzer Füchse.
Das Spiel begann verhalten, wobei die Eispiraten zunächst die Gastgeber aus Freiburg das Geschehen diktieren ließen. Freiburg ging durch einen Nachschuss von Christian Billich in der 18. Minute mit 1:0 in Führung. Kurz darauf konnten die Eispiraten jedoch in Überzahl durch Sebastian Streu (18. Minute) ausgleichen, was ihnen neuen Schwung gab.
Im zweiten Drittel erhöhte Freiburg wieder den Druck und ging nach einem Abfälscher von Shawn O'Donnell im Powerplay erneut in Führung (2:1, 30. Minute). Obwohl die Eispiraten mehr Chancen benötigten, blieben sie in diesem Drittel offensiv nicht durchschlagskräftig genug.
Trotz der Rückstände intensifizierten die Eispiraten ihren Kampfgeist. Till Michel gelang der erneute Ausgleich, als er in der 52. Minute nach einem schnellen Angriff einen Pass von Benjamin Corbeil verwandelte. Bei noch wenigen Minuten auf der Uhr hielten sie das Unentschieden bis zur Verlängerung.
In der Overtime hatten die Eispiraten zunächst eine gute Gelegenheit im Powerplay, doch mehrere Versuche waren erfolglos und fanden nicht das Ziel. Freiburg nutzte die Gelegenheit und erzielte zwölf Sekunden vor Schluss durch Fabian Ilestedt den Siegtreffer zum 3:2.
Die Eispiraten nahmen zwar einen Punkt mit, doch die Vorfreude auf die bevorstehenden Pre-Playoffs bleibt groß. Im nun bevorstehenden Duell gegen die Lausitzer Füchse wird es für die Westsachsen entscheidend, sich im Best-of-three Format durchzusetzen und ins Viertelfinale vorzurücken.
Insgesamt zeigt sich die Mannschaft kämpferisch und gut vorbereitet für die Herausforderungen, die in den Pre-Playoffs auf sie warten.
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