Altenburger Land. Am Donnerstag, 10. September 2026, findet um 11 Uhr der bundesweite Warntag statt. Dabei werden in ganz Deutschland Probewarnungen über verschiedene Warnsysteme und Kommunikationswege verschickt. Auch im Altenburger Land werden die Sirenen ausgelöst.
Im Landkreis gibt es insgesamt 130 Sirenen. Davon arbeiten 80 Anlagen analog, 50 wurden bereits auf digitale Technik umgerüstet. Die digitalen Sirenen verfügen zusätzlich über hinterlegte Sprachdurchsagen.
Mit dem Warntag soll die technische Warninfrastruktur einem Belastungstest unterzogen werden. Gleichzeitig soll die Bevölkerung für die Bedeutung von Warnungen und die verschiedenen Warnmittel sensibilisiert werden. Gegen 11.45 Uhr ist eine Entwarnung vorgesehen. Sie wird über dieselben Warnkanäle und Geräte verbreitet, über die zuvor die Probewarnung erfolgt ist.
Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag und zum Katastrophenschutz gibt es unter:
www.sicher-und-gewarnt.de/katastrophenschutz/warntag
Der Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Auf Bundesebene ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zuständig. In den Ländern übernehmen die jeweiligen Innenministerien die Koordination; auf kommunaler Ebene sind in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden beteiligt. Die Teilnahme ist zwar nicht verpflichtend, wird jedoch ausdrücklich empfohlen.
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