Die Bürgerinnen und Bürger benötigen weniger als 15 Minuten zum Ausfüllen, wirbt Michael Apel, Leiter des Fachdienstes Wirtschaft, Tourismus und Kultur um rege Beteiligung. Die Bürgerbefragungen, die seit 2022 durchgeführt werden, bilden wichtige Bausteine für ein strategisches Regionalentwicklungskonzept, mit lokalen Lösungen für den Strukturwandel. Für diese Planungen ist eine solide Datenbasis nötig.
Bereits die bisherigen Befragungen haben wichtige Ergebnisse geliefert. „Zum Beispiel, dass vielen Menschen der Strukturwandel begrifflich noch unklar ist“, so Michael Apel. Aber auch, dass fast 80 Prozent das Altenburger Land als Ausflugziel empfehlen würden, wohingegen die Energiewende nur von knapp der Hälfte der Einwohner, exakt 49 Prozent, befürworten wird. „Die zukunftsfähige Gestaltung des Wirtschaftsstandorts Altenburger Land kann nur gelingen, wenn wir die Menschen als Gestalter unserer Gesellschaft und ihre Bedürfnisse im Strukturwandel in den Blick nehmen“, betont Apel. Dabei ist die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger nicht nur an ökonomische Faktoren gebunden, sondern wird gleichzeitig durch Vertrauen in Handelnde beeinflusst. Das Vorhaben „Progressiver ländlicher Raum – Altenburger Land“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert.
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