Meuselwitz — In der Nacht zum Dienstag (16.06.2026) löste ein Notruf einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr aus. Ein 25‑jähriger Mann meldete eine angebliche Notlage in seiner Wohnung; die Feuerwehr öffnete daraufhin die Wohnungstür. Während der Sachverhaltsaufnahme traten jedoch Widersprüche in den Aussagen zutage. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass keine Gefahr bestanden hatte: Der Mann und seine 25‑jährige Begleiterin hatten sich lediglich ausgesperrt und wollten offenbar die Kosten eines Schlüsseldienstes sparen, weshalb die Notlage fingiert wurde.
Gegen beide Beteiligte wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass Notrufe nur für tatsächliche Not‑ und Gefahrenlagen bestimmt sind und falsche Meldungen strafrechtliche Folgen haben können.
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