Unter dem Motto „Ein Stück Weltwunder in Altenburg“ führt Dr. Ronny Teuscher, Archäologe am Lindenau-Museum Altenburg, am Sonntag, dem 24. März 2024, um 14 Uhr durch das Interim in der Kunstgasse 1 und widmet sich den Gipsabgüssen der Sammlung.
Als Bernhard August von Lindenau begann, seine Sammlungen für Altenburg anzulegen, war Johann Wolfgang von Goethe bereits seit einigen Jahren tot. Beide haben jedoch Antiken gesammelt: Lindenau aus staatsmännischem Antrieb für Altenburg, der Weimarer Dichterfürst für seine private Bildung. Und beide Männer waren dabei auf Experten angewiesen. Zu Goethes Fachfrauen zählte dabei die Archäologin Sybille Mertens-Schaaffhausen – auch „Reingräfin“ genannt. Für Lindenau erwarb der Archäologe Emil Braun in Rom zahlreiche Vasen, Korkmodelle und Gipsabgüsse.
Ein Gipsabguss, der im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Projektes Lindenau21PLUS frisch restauriert wurde, lässt dabei Lindenaus Kunstagent und Goethes Archäologin zusammenkommen. Er illustriert die Entdeckung des Originals, das immerhin von einem der sieben Weltwunder der Antike – dem Mausoleum von Halikarnassos – stammt.
Sonntag, 24. März 2024, 14 Uhr
Sonntagsführung: Goethes Archäologin und Lindenaus Kunstagent – oder: Ein Stück Weltwunder in Altenburg
mit Dr. Ronny Teuscher, Archäologe
im Lindenau-Museum Altenburg, Kunstgasse 1
Eintritt frei
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