Unter dem Titel „Am Rande des Elstertales“ stellt Roland Altwein, ehemaliger Grabungstechniker des Thüringischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie, archäologische Spuren aus dem Gebiet um Gera vor. Der Vortrag findet am 31. Januar 2024 um 19 Uhr im Bachsaal des Residenzschlosses Altenburg statt. Der Eintritt ist frei.
In den Mittelpunkt seines Vortrags rückt Roland Altwein eine archäologische Grabung aus dem Jahr 2022 in der Ortslage Lessen (heutiges Stadtgebiet von Gera). Die Arbeiten brachten einen neuen slawischen Fundplatz aus dem Hochmittelalter des 10./12. Jahrhunderts hervor. Dabei konnte der Nachweis von Siedlungen mit Vorratsgruben und einer beachtlichen Anzahl von Fundstücken aus Keramik dokumentiert werden. Diese Nachweise sind die ersten und ältesten des mittelalterlichen Landesausbaus in der Region westlich des Altenburger Landes und für die Siedlungskammer nördlich von Gera-Langenberg.
Der Referent, Roland Altwein, war bis zu diesem Jahr Grabungstechniker beim Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. In dieser Funktion hat er an Publikationen zu archäologischen Denkmalen in Thüringen mitgearbeitet.
Mittwoch, 31. Januar 2024, 19 Uhr
Vortrag: Am Rande des Elstertales – Archäologische Spuren in Lessen
Referent: Roland Altwein, ehemaliger Grabungstechniker beim Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
im Bachsaal des Residenzschlosses Altenburg
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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