Fast 96 Prozent genehmigt: AOK PLUS legt Leistungsgeschehen offen - ABG-Net.de
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Fast 96 Prozent genehmigt: AOK PLUS legt Leistungsgeschehen offen |

(Foto: Ronny Franke)

Fast 96 Prozent genehmigt: AOK PLUS legt Leistungsgeschehen offen

Gesundheit
01.10.2026, 16:33 Uhr
Von: AOK PLUS – die Gesundheitskasse
Fast 96 Prozent aller Anträge und Rechnungen genehmigt – Zahnersatz im Schnitt nach 3,1 Tagen entschieden

Mehr als 15,5 Millionen Anträge und Rechnungen hat die AOK PLUS im Jahr 2025 bearbeitet. Davon wurden 95,7 Prozent genehmigt. Gleichzeitig entscheiden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitskasse bei vielen häufig nachgefragten Leistungen innerhalb weniger Tage. Das verdeutlicht der neue Transparenzbericht der AOK PLUS, mit dem die Gesundheitskasse bereits zum siebten Mal umfassend Einblick in ihr Leistungsgeschehen, ihre Bearbeitungszeiten sowie ihre Service- und Versorgungsangebote gibt. 

 „Wer eine Leistung seiner Krankenkasse benötigt, muss sich darauf verlassen können, dass sein Anliegen zügig, nachvollziehbar und verlässlich bearbeitet wird. Mit unserem Transparenzbericht machen wir sichtbar, wie wir diesem Anspruch gerecht werden, und lassen uns daran messen“, sagt Dr. Stefan Knupfer, Vorsitzender des Vorstandes der AOK PLUS. „Fast 96 Prozent aller Anträge und Rechnungen konnten wir 2025 genehmigen. Das zeigt: In der großen Mehrheit der Fälle kommen unsere Kundinnen und Kunden schnell zu der Leistung, die sie für ihre Gesundheit brauchen.“ 

Zahnersatz nach durchschnittlich 3,1 Tagen entschieden 
Insgesamt gingen 2025 bei der AOK PLUS 15.574.766 Anträge und Rechnungen ein. Davon wurden 14.912.224 genehmigt. Bei besonders häufig beantragten Leistungen werden kurze Bearbeitungszeiten sichtbar: Über einen Heil- und Kostenplan für Zahnersatz entschied die AOK PLUS durchschnittlich innerhalb von 3,1 Tagen. Im Vorjahr waren es noch 4,4 Tage. Eine Krankengeldzahlung wurde 2025 im Durchschnitt innerhalb von 1,28 Tagen in die Wege geleitet.

Auch bei weiteren Leistungsarten legt die AOK PLUS ihre Bearbeitungszeiten offen: Anträge auf Verhinderungspflege wurden im Durchschnitt nach 4,5 Tagen bearbeitet, Kurzzeitpflege und Haushaltshilfe nach jeweils 6,9 Tagen. Bei der erstmaligen Feststellung der Pflegebedürftigkeit waren es durchschnittlich 23 Tage. Darin enthalten sind im Mittel 17,2 Tage für die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. 

Gesundheit erhalten, bevor Behandlung notwendig wird 
Der Transparenzbericht verdeutlicht zudem, dass die Arbeit der Gesundheitskasse nicht erst mit einem Leistungsantrag beginnt. 2025 verzeichnete die AOK PLUS rund 263.500 Teilnahmen an Angeboten der individuellen Gesundheitsförderung. Insgesamt investierte sie dafür rund 30 Millionen Euro. Am stärksten nachgefragt wurden Bewegungsangebote. 

„Unser Anspruch ist nicht allein, Leistungen schnell zu bewilligen, wenn Menschen krank sind. Wir wollen als Gesundheitslotsin dazu beitragen, dass Menschen möglichst lange gesund bleiben, Erkrankungen früh erkennen und sich im Gesundheitssystem zurechtfinden“, sagt Ilona Wojnowski, stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der AOK PLUS. „Genau diesem Ziel folgt unser strategischer Anspruch der ‚Mehr gesunden Jahre‘. Prävention, gute Versorgung und persönliche Orientierung gehören für uns untrennbar zusammen.“ 

Persönlich vor Ort und digital erreichbar 
Zur Rolle als Gesundheitslotsin gehört für die AOK PLUS auch, persönlich erreichbar zu bleiben. Die AOK PLUS ist mit 130 Filialen in Sachsen und Thüringen vertreten. Die maximale Entfernung zur nächsten Filiale beträgt in beiden Freistaaten 20 Kilometer, 126 Standorte sind auch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen problemlos zugänglich. Ergänzt wird das Filialnetz durch die rund um die Uhr erreichbare Servicenummer 0800 1059000 sowie digitale Angebote wie die „Meine AOK“-App. 

Wie die Versicherten diese Angebote und Leistungen bewerten, erhebt die AOK PLUS regelmäßig durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut. 2025 gaben 95 Prozent der Befragten an, die AOK PLUS sei für sie wieder die erste Wahl. 90 Prozent wollen mit hoher Wahrscheinlichkeit bei ihrer Gesundheitskasse bleiben. 

Transparenz schafft Vertrauen
Der Transparenzbericht dokumentiert darüber hinaus unter anderem Genehmigungs- und Ablehnungsquoten einzelner Leistungen, Widersprüche und Klagen, den Umgang mit Beschwerden sowie die Unterstützung bei vermuteten Behandlungs- und Pflegefehlern. 2025 prüfte die AOK PLUS in 2.366 Fällen mögliche Schadensersatzansprüche wegen eines vermuteten Fehlers. 484 Begutachtungen wurden veranlasst, in 116 Fällen bestätigte der Medizinische Dienst den Verdacht auf einen Behandlungs- oder Pflegefehler. 

Der vollständige Transparenzbericht 2025 der AOK PLUS ist ab sofort online verfügbar: plus.aok.de

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