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Altenburger Parkinson‑Tag: Klinik für Neurologie informiert am 15. April 2026 | Parkinson-Tag am 15. April 2026 im Klinikum Altenburger Land

Parkinson-Tag am 15. April 2026 im Klinikum Altenburger Land (Foto: Koschmieder Film)

Altenburger Parkinson‑Tag: Klinik für Neurologie informiert am 15. April 2026

Gesundheit Pressemitteilungen
25.03.2026, 14:09 Uhr
Von: Christine Helbig, KLINIKUM Altenburger Land GmbH
Klinik für Neurologie lädt ein: Parkinson‑Tag mit Vorträgen, Praxis‑Übungen und Selbsthilfe

Altenburg - Am Mittwoch, 15. April, 15:00 Uhr bis ca. 17:45 Uhr, lädt die Klinik für Neurologie anlässlich des Welt-Parkinson-Tages Interessierte in den Hörsaal des Klinikums ein.

Die Abteilung für Bewegungsstörungen/Parkinson am Klinikum Altenburger Land (KAL) ist auf die Behandlung von Menschen mit Parkinsonerkrankung spezialisiert. "Den alljährlichen Welt-Parkinson-Tag nehmen wir, die Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten der Abteilung für Bewegungsstörungen/ Parkinson in Altenburg zum Anlass, uns und unsere Arbeit vorstellen. Wir wollen über die Krankheit informieren und aufklären" sagt Chefarzt Prof. Dr. Jörg Berrouschot. 

Blockaden beim Gehen und Drehen sind ein Symptom der Erkrankung, zu dem Oberarzt Dr. Bert Kleine sprechen wird. Wie Parkinson den Schlaf stört und was man dagegen tun kann, darüber informiert Dr. Wiebke Keller. Roland Golz berichtet als Betroffener von seinem Leben mit der Diagnose Parkinson. Im Anschluss stellen Ergotherapeuten des KAL ein Gleichgewichtstraining vor. Nach einer Pause haben die Physiotherapeuten des KAL ein Aufwärmprogramm für alle vorbereitet. Neuropsychologin Anja Franz-Rockahr informiert über Fahrtauglichkeit und wie sie durch Parkinson beeinträchtigt sein kann. Logopäden des KAL haben ein Logopädisches Heimübungsprogramm vorbereitet. 

Die Selbsthilfegruppe Parkinson aus Schmölln wird sich vorstellen. Mit einer Fragerunde für alle schließt die Veranstaltung ab.

Um Anmeldung wird aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl gebeten: 
Sekretariat der Klinik für Neurologie: Tel. 03447 52-1380 | E-Mail: neurologie@klinikum-altenburgerland.de.

Hintergrund
Am 11. April 1997, dem Geburtstag von James Parkinson, rief die European Parkinson's Disease Association den Welt-Parkinson-Tag ins Leben. Der Aktionstag soll über die Parkinson-Krankheit aufklären und Betroffene, Angehörige sowie Interessierte zusammenbringen.

Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Zu den typischen Symptomen zählen Muskelstarre, verlangsamte Bewegungen bis hin zur Bewegungslosigkeit, Muskelzittern sowie Haltungsinstabilität. Nach der Alzheimer-Demenz ist Parkinson in Deutschland die zweithäufigste degenerative Erkrankung des Nervensystems. Etwa 250.000 bis 300.000 Menschen sind hierzulande betroffen. Meist tritt die Erkrankung zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf, in seltenen Fällen auch früher.

Eine ursächliche Heilung des Parkinson-Syndroms ist bislang nicht möglich. Es gibt jedoch zahlreiche medikamentöse und therapeutische Ansätze, die Beschwerden lindern und den Betroffenen oft über viele Jahre ein Leben mit möglichst geringen Einschränkungen ermöglichen können. Wichtig ist dabei die enge Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, Kliniken, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Sozialdiensten - ebenso wie ein vertrauensvoller Kontakt zwischen Arzt, Patient und Angehörigen. Darüber hinaus bieten Selbsthilfegruppen Unterstützung und Beratung.

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