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Leipziger Straße bleibt halbseitig gesperrt | Symbolbild Straßensperrungen / Verkehrsgeschehen im Altenburger Land

Symbolbild Straßensperrungen / Verkehrsgeschehen im Altenburger Land (Foto: Bild wurde mit KI generiert und dient lediglich zur Veranschaulichung.)

Leipziger Straße bleibt halbseitig gesperrt

Verkehrsgeschehen / Straßensperrungen
26.08.2026, 10:23 Uhr
Von: Stadtverwaltung Altenburg
Die halbseitige Sperrung der Leipziger Straße bleibt bestehen. Die Stadt Altenburg untersucht derzeit Ursache und Ausmaß von Fahrbahnsetzungen zwischen den Hausnummern 23 und 37.

Altenburg. Die Leipziger Straße bleibt im Bereich zwischen den Hausnummern 23 und 37 halbseitig gesperrt. Die Sperrung dient der Gefahrenabwehr und soll die Verkehrssicherheit gewährleisten. Grund dafür sind Setzungen in der stadtauswärtigen Fahrspur. Ursache und tatsächliches Ausmaß der Schäden werden derzeit weiter untersucht.

Eine konkrete Reparaturmaßnahme hat bislang noch nicht begonnen. Der Verkehr wird mithilfe einer Behelfsampel an der Schadstelle vorbeigeführt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung beobachten die sichtbaren Setzungen bereits seit Anfang 2025. Besonders auffällig sind diese im Bereich einer Kanaltrasse. Nachdem sich die Absenkungen weiter ausgedehnt hatten und Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit nicht mehr ausgeschlossen werden konnten, wurde die betroffene Fahrspur vorsorglich gesperrt.

An der Stelle mit der deutlichsten Setzung wurde zunächst eine Suchschachtung vorgenommen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse machten weitere Untersuchungen erforderlich. Unter anderem führte ein ortsansässiges Unternehmen bereits Bodenradarmessungen durch. Nach dem bisherigen Stand deutet sich ein größeres Schadensbild an. Die genaue Ursache und der Umfang des betroffenen Bereichs stehen jedoch noch nicht abschließend fest.

Die Stadt hat deshalb eine gutachterliche Begleitung der weiteren Untersuchungen veranlasst. Für eine verlässliche Bewertung werden unter anderem Informationen zu den im Straßenkörper verlaufenden Abwasser-, Trinkwasser- und Gasleitungen benötigt. Auch Unterlagen zur früheren Bauausführung und zu den verwendeten Materialien fließen in die Prüfung ein. Darüber hinaus wird der Zustand der vorhandenen Leitungen untersucht.

Noch in dieser Woche sollen vier weitere Suchschürfe angelegt werden. Zusätzlich sind Rammsondierungen, Plattendruckversuche und Bodenanalysen vorgesehen. Damit sollen sowohl die Ursache der Fahrbahnsetzungen als auch das konkrete Schadensausmaß weiter eingegrenzt werden. Erst danach kann entschieden werden, welche baulichen Maßnahmen für eine dauerhafte Reparatur erforderlich sind.

Dass zwischen einzelnen Untersuchungsschritten zeitweise keine sichtbaren Arbeiten stattfinden, bedeutet nicht, dass die Maßnahme ruht. Die Ursachenforschung erfolgt in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten. Neben Arbeiten unmittelbar an der Schadstelle gehören dazu Messungen, Auswertungen, gutachterliche Prüfungen sowie die Abstimmung von Leitungs- und Baudaten.

Nach derzeitiger Einschätzung wird die spätere Sanierung der Fahrbahn voraussichtlich nur unter einer Vollsperrung der Leipziger Straße möglich sein. Diese kann jedoch erst eingerichtet werden, wenn die Bahnunterführung in der Kauerndorfer Allee wieder für den Verkehr geöffnet ist und eine geeignete Ausweichstrecke zur Verfügung steht. An der Wiederherstellung beziehungsweise Öffnung der Unterführung wird derzeit ebenfalls gearbeitet.

Wie lange die halbseitige Sperrung bestehen bleiben muss und welche Arbeiten und Kosten sich aus der Sanierung ergeben, lässt sich erst nach Abschluss der weiteren Untersuchungen verlässlich einschätzen. Bis dahin bleibt die Sperrung aus Gründen der Verkehrssicherheit bestehen.

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