Die Stadtverwaltung arbeitet an einer Änderung der Wochenmarktgebührensatzung. Ziel ist es, das Abrechnungsverfahren für die Händler zu vereinfachen. In Gesprächen mit den für den Wochenmarkt verantwortlichen Mitarbeitern hatten die Markthändler den bisherigen Verwaltungsaufwand als zu hoch beschrieben.
Die Satzung war zuletzt im vergangenen Jahr überarbeitet worden. Damals hatten sich die Wochenmarkthändler in einem gemeinsamen Abstimmungsprozess mit der Verwaltung unter anderem für eine Senkung der Gebühren ausgesprochen. Diese wurden durchschnittlich um rund acht Prozent reduziert.
Zudem wurde die Abrechnung von Strom und Wasser vereinfacht. Außerdem führte die Stadt die Möglichkeit zur bargeldlosen Zahlung ein. Die Fälligkeit der Gebühren wurde entsprechend dem Wunsch der Händlerschaft auf die Monatsmitte gelegt.
Ein weiterer Aspekt wurde bei der damaligen Überarbeitung noch anders bewertet. Nun soll eine unbürokratische Regelung für Fälle geschaffen werden, in denen ein Händler seinen angestammten Platz kurzfristig nicht nutzen kann. Da an einem solchen Tag keine Einnahmen auf dem Wochenmarkt erzielt werden können, soll künftig eine unkomplizierte Gebührenbefreiung möglich sein.
Die Überarbeitung der Satzung hat bereits begonnen. Die Verwaltung plant, dem Stadtrat die Änderung noch in diesem Jahr zur Beratung und Abstimmung vorzulegen. Damit könnte die neue Regelung bereits im kommenden Jahr in Kraft treten.
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