In der KGA „Hellwiese“ e. V. ist alles freigeräumt; die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner haben Entschädigungen erhalten. Die Stadt Altenburg wird bald die Fläche beräumen; danach soll das Grundstück hinter dem Südbad einer Nachnutzung zugeführt werden. Bei einem Osterspaziergang trafen sich ehemalige Vereinsmitglieder spontan: Familie Budd, die über 50 Jahre eine Parzelle gepachtet hatte, sammelte Narzissen für einen Osterstrauß. Auch Gartenfreundin Bergner schaute noch einmal in die verlassene Anlage vorbei; sie hat inzwischen eine neue Parzelle in der KGA „Zur Kiste“ e. V. übernommen. Ganz ohne die Betätigung in der Natur und die erholsame Gartenarbeit geht es bei der rüstigen Kleingärtnerin nicht.
Im „Donatgrund“ e. V. im Stadtgebiet Süd‑Ost ist die gesamte Fläche bereits vollständig beräumt worden. Eine Nachnutzung im Stadtwald ist als Aufforstung oder als landwirtschaftliche Fläche möglich. Trotz vorhandener Fördermittel hat die Gartenanlage den Rückbau in Eigenregie übernommen. Manche ältere Altenburgerinnen und Altenburger erinnern sich vielleicht noch an die Fläche als Rodelhang. Spaziergänger können sich die Veränderungen vor Ort anschauen.
Wer die Altenburger Kleingartenreviere näher kennenlernen möchte, kann dies auf dem Altenburger Gartenrundwanderweg erleben. Nähere Informationen: www.gartenrundwanderweg-altenburg.de
Am 28. März fand die Saisoneröffnung statt. Gäste aus Gera, Schmölln, Posterstein und Altenburg erkundeten auf dem 11 km langen Rundweg die Gartenstadt Altenburg. Die nächste geführte Wanderung ist am 25. April um 10:00 Uhr (Treffpunkt: Markt). Ziel ist die KGA „Glück Auf“ e. V.; Themen sind unter anderem Graffiti und Schulgartenunterricht. Es besteht zudem die Möglichkeit, an der städtischen Reinigungsaktion (Cleaning Day) teilzunehmen.
Die Gartenstadt Altenburg hat viel zu bieten: neben privaten Gärten sind es der Botanische Garten und fast 60 Kleingartenanlagen in Altenburg — alles Stadtgrün und einen Besuch wert.
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