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Märchenhafte Scherenschnittkunst bleibt länger zu sehen | Ausstellungsansicht „Märchenhaft geschnitten“

Ausstellungsansicht „Märchenhaft geschnitten“ (Foto: Stadtverwaltung Schmölln)

Märchenhafte Scherenschnittkunst bleibt länger zu sehen

Kunst, Kultur & Freizeit
22.09.2026, 09:41 Uhr
Von: Maja Persch, Öffentlichkeitsarbeit Stadtverwaltung Schmölln
Wegen des großen Interesses bleibt die Ausstellung „Märchenhaft geschnitten“ in der Schmöllner Rathausgalerie bis zum 2. Oktober 2026 geöffnet. Weitere Werke von Luise Neupert sind in Posterstein und im Museum Lyonel Feininger zu sehen.

Ausstellung in der Schmöllner Rathausgalerie bis zum 2. Oktober 2026 verlängert

Schmölln, 21. September 2026. Die Ausstellung „Märchenhaft geschnitten“ in der Schmöllner Rathausgalerie erfreut sich großer Beliebtheit. Aufgrund des hohen Andrangs und des anhaltenden Interesses haben sich die Stadtverwaltung und der Freundeskreis Scherenschnitt dazu entschlossen, die Schau bis zum 2. Oktober 2026 zu verlängern.

In der inzwischen als „Luise-Neupert-Saal“ bezeichneten Rathausgalerie sind Werke von Luise Neupert sowie von ehemaligen und heutigen Mitgliedern des Freundeskreises Scherenschnitt zu sehen. Die filigranen Arbeiten geben Einblick in die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Scherenschnittkunst.

Wer die Ausstellung bislang noch nicht besucht hat oder die kunstvollen Papierarbeiten ein weiteres Mal entdecken möchte, erhält durch die Verlängerung zusätzliche Gelegenheit dazu.

Weitere Ausstellungen zu Luise Neupert

Auch an anderen Orten wird das Leben und künstlerische Schaffen von Luise Neupert gewürdigt.

Im Museum Burg Posterstein ist noch bis zum 15. November 2026 die Ausstellung „Mehr als Schwarz und Weiß – Nackte Nymphen und scharfe Schnitte“ zu sehen. Darüber hinaus lädt das Museum am Freitag, 9. Oktober 2026, ab 17 Uhr zu einem besonderen „Luise-Neupert-Abend“ ein.

Der Abend beginnt mit einer exklusiven Führung durch die Sonderschau. Anschließend stehen ein Zeitzeugengespräch und ein Gespräch mit dem Publikum auf dem Programm. Gezeigt wird außerdem ein rund 30-minütiger Dokumentarfilm, den TV-Journalist Gunther Auer über Luise Neupert zusammengestellt hat. Getränke und ein kleiner Imbiss runden die Veranstaltung ab.

Der Eintritt ist frei. Zur besseren Planung wird um vorherige Anmeldung beim Museum Burg Posterstein gebeten.

Luise Neupert im Museum Lyonel Feininger

Auch im Museum Lyonel Feininger ist Luise Neupert derzeit vertreten. Die Ausstellung „Frauen sind …!“ kann noch bis zum 11. Januar 2027 besucht werden. Im Mittelpunkt stehen ausschließlich Werke von Künstlerinnen, die sich mit der Darstellung von Frauen auseinandersetzen – mit Frauenfiguren und Frauenkörpern ebenso wie mit Frauenbildern, inneren Zuständen und äußeren Rollen.

Beteiligt sind die Künstlerinnen Grita Götze, Kat Menschik, Kerstin Grimm, Tanja Pohl und Luise Neupert. Die Ausstellung eröffnet unterschiedliche Perspektiven darauf, wie Frauen gesehen, interpretiert und dargestellt werden.

Für das begleitend erscheinende Buch steuerte Marlene Hofmann vom Museum Burg Posterstein einen Beitrag bei.

Damit besteht auch über das Jubiläumsjahr hinaus an mehreren Orten die Möglichkeit, Luise Neupert und ihr vielseitiges künstlerisches Schaffen neu oder wiederzuentdecken.

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