Seit inzwischen 19 Jahren gibt es den „Ruszer Kolanner“. Die Ausgabe für das Jahr 2027 ist ab der 34. Rositzer Kirmes erhältlich und widmet sich erneut der Altenburger Mundart und den besonderen Motiven der Gemeinde Rositz.
Der Kalender erscheint im bewährten Design und im A3-Format. Auf dem Deckblatt steht in diesem Jahr das Mundartsprichwort:
„Mer dorf’n Schinken nich noch dar Brotwurscht warfe.“
Auf jedem Kalenderblatt wird außerdem ein Begriff aus der Altenburger Mundart vorgestellt. Dazu gehören beispielsweise „Schlippe“ – eine enge Gasse – oder „Dreemel“ – ein großer, ungelenker Mensch.
Die Altenburger Mundart und die Trachten der Altenburger Bauern sind ein unverzichtbarer Bestandteil des regionalen Kulturerbes. Die bäuerische Sprache wird heute allerdings nur noch von wenigen älteren Menschen, einigen Heimatvereinen und dem Altenburger Folkloreensemble gesprochen.
In Rositz wird die Mundart bereits seit mehr als drei Jahrzehnten auch im Kindergarten gepflegt und vermittelt. Die Kinder aus dem „Zwergenstübchen“ lernen die Altenburger Mundart auf spielerische Weise kennen. Bei ihren Auftritten präsentieren sie die traditionellen Wörter und Redewendungen als kleine „Malcher und Marchen“ mit viel Freude und Begeisterung.
Neben den Mundartbegriffen zeigt der Kalender, welche abwechslungsreichen und sehenswerten Motive die Gemeinde Rositz zu den verschiedenen Jahreszeiten zu bieten hat. Zu sehen sind unter anderem die 1911 erbaute „Alte Turnhalle“, der versteinerte Baumstumpf im Ortszentrum und der kleine Turm der ehemaligen Brikettfabrik Rositz.
Die Aufnahmen stammen von den Hobbyfotografen Jörg Rehfeld, Benno Moller, Andreas Günther sowie Elke und Steffen Stange.
Präsentiert wird der neue Kalender in diesem Jahr von der 15. Rositzer Kirmeskönigin Monique I. und ihrem Hofstaat: Kirmesprinzessin Enie sowie den Blumenmädchen Lina, Gida und Marileen.
Der Kalender kostet 7,50 Euro und ist erhältlich bei:
Kommentare