Rechtzeitig zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals steht das Programm für Altenburg fest. Am 13. September können Einwohner und Gäste der Stadt aus insgesamt 31 Angeboten auswählen und zahlreiche geöffnete Kulturdenkmale besichtigen.
Damit gehört Altenburg auch in diesem Jahr zu den Städten in Thüringen und darüber hinaus, die besonders viele Denkmale für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Neben bekannten Objekten sind diesmal erfreulich viele neue Teilnehmer dabei. Sie ermöglichen spannende Einblicke in historische Gebäude und bieten ein abwechslungsreiches Programm mit Besichtigungen, Konzerten und weiteren Aktionen.
Zu den neuen Angeboten zählt unter anderem das ehemalige Kanzleigebäude in der Burgstraße 17. Besucher können das Haus besichtigen und sich zugleich über die geplante Umnutzung zu einem Hostel informieren.
Auch die Eigentümer der ehemaligen Seifensiederei in der Johannisstraße 4 öffnen ihre Türen. Zusätzlich werden dort zwei Konzerte veranstaltet.
Das Stadtforum beteiligt sich ebenfalls am Denkmaltag und öffnet das Martinsgässchen. Dazu sind verschiedene Aktionen vorgesehen. Die Stadtbibliothek in der Lindenaustraße 14 bietet vor ihrem Umzug in das Ernestinum letztmalig Gelegenheit, das Gebäude zu besichtigen. Bei dieser Gelegenheit wird außerdem der historische Tresor im Kellergeschoss gezeigt, der aus der Zeit stammt, als das Gebäude noch als Bank genutzt wurde.
In der Terrassenstraße 18/20 können Besucher eine historische Wohnanlage sowie eine sanierte Etagenwohnung besichtigen. Eisenbahn- und Technikfreunde kommen im erstmals geöffneten Stellwerk B 5 in der Eisenbahnstraße auf ihre Kosten. Dort ist die bahntechnische Ausstattung vollständig erhalten geblieben.
Darüber hinaus stehen zahlreiche weitere Kulturdenkmale für Besichtigungen offen. Ergänzt wird das Programm durch unterschiedliche Aktionen und gastronomische Angebote.
Die Untere Denkmalschutzbehörde bedankt sich bereits jetzt bei allen Denkmaleigentümern und beteiligten Akteuren für ihr großes bürgerschaftliches Engagement. Die vielfältigen Angebote können nur umgesetzt werden, weil sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für den Denkmaltag und den Denkmalschutz einsetzen.
Das vollständige Programm ist auf der Internetseite der Stadt Altenburg abrufbar. Es ist unter „Wirtschaft und Bauen“, „Denkmalschutz“ und anschließend „Tag des offenen Denkmals“ als Download zu finden.
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