Bühne frei fürs Wochenende – Die Theater-Tipps vom 27. bis 29. März im Theater Altenburg Gera - ABG-Net.de
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Bühne frei fürs Wochenende – Die Theater-Tipps vom 27. bis 29. März im Theater Altenburg Gera | „Meine Schwester und ich“_Johannes Beck als Graf Lacy, Julia Gromball als Dolly Fleuriot

„Meine Schwester und ich“_Johannes Beck als Graf Lacy, Julia Gromball als Dolly Fleuriot (Foto: Ronny Ristok)

Bühne frei fürs Wochenende – Die Theater-Tipps vom 27. bis 29. März im Theater Altenburg Gera

Kunst, Kultur & Freizeit
25.03.2026, 11:54 Uhr
Von: Susanne Streicher, Theater Altenburg Gera gGmbH
Theaterzelt Altenburg: „Meine Schwester und ich“ und „Frankenstein“ am Wochenende

Altenburg

Operette voller Witz

Ein schüchterner Musikwissenschaftler, eine abenteuerlustige Prinzessin und ein verrücktes Spiel der Identitäten: Ralph Benatzkys musikalisches Lustspiel „Meine Schwester und ich“ ist am Freitag, den 27. März um 19:30 Uhr im Theaterzelt Altenburg zu erleben. Prinzessin Dolly Saint-Labiche wirft sich in ein turbulentes Verwechslungsspiel, um das Herz des ahnungslosen Dr. Roger Fleuriot zu gewinnen. Doch wie lange kann das Täuschungsmanöver gut gehen? Benatzkys Operette aus dem Jahr 1930 überzeugt mit temporeichen Dialogen und swingenden Melodien – von Slowfox bis Shimmy. Ein spritziges Spektakel voller Esprit, das in bester Revue-Manier unterhält.
 

Musical mit Gänsehautfaktor

Mit dem Musical „Frankenstein“ steht am Sonntag, den 29. März um 18:00 Uhr im Theaterzelt Altenburg wieder die düstere, energiegeladene Bühnenfassung des Romanklassikers von Mary Shelley auf den Spielplan – erstmals im deutschsprachigen Raum in einer eigens arrangierten Orchesterfassung. Rockige Songs und gefühlvolle Balladen treffen auf eine packende Story voller moralischer Fragen und existenzieller Abgründe. Eine Einführung in das Stück findet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn statt.

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
 

„La Valse Le Sacre du printemps“_Mitte Tänzerin Melissa Escalona Gutierrez; Carlos Eduardo Boeira_Tänzerinnen des Thüringer Staatsballett (Foto: Lutz Edelhoff)

Gera

Für große Puppentheaterfans

Keine leichte Geschichte, die Bestsellerautor Eric-Emmanuel Schmitt in seinem Buch „Oskar und die Dame in Rosa” erzählt hat, und dennoch wurde sie von einem Millionenpublikum gelesen und als Film gesehen. Die berührende Erzählung ist am Freitag, den 27. März um 19:30 Uhr im Puppentheater Gera zu erleben. Darin führt der an Leukämie erkrankte zehnjährige Oskar den Zuschauern im Gespräch mit der ehrenamtlichen Helferin „Oma Rosa“ vor Augen, was im Leben wirklich wichtig ist. Eine Hymne an das Leben und die Freundschaft, voller Fantasie und Humor. Empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.
 

Tanz der Elemente mit dem Thüringer Staatsballett

Nach einem begeisterten Publikum am Theater Erfurt im vergangenen Januar kommt der Ballettdoppelabend „La Valse / Le Sacre du printemps“ am Freitag, den 27. März um 19:30 Uhr wieder zurück ins Große Haus Gera. Über 90 Minuten präsentiert das Thüringer Staatsballett zwei eindrucksvolle Choreografien von Stephan Thoss und Edward Clug, bei dem sogar 200 Liter Wasser auf der Bühne zum choreografischen Element werden. Ein Abend voller Emotionen, Präzision und spektakulärer Bilder, der lange nachhallt. Eine Einführung findet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Konzertsaal Gera statt.
 

„Nur die Harten komm’ in Garten!“ – Politisches Kabarett mit Biss

Die Herkuleskeule Dresden kehrt am Samstag, den 28. März um 19:30 Uhr in die Bühne am Park zurück – diesmal mitten in den Kleingarten: Mit Birgit Schaller, Johanna Mucha und Philipp Schaller präsentiert das Ensemble ihr neues Programm „Nur die Harten komm’ in Garten!“. Mit spitzer Zunge und ohne Rücksicht auf Denkverbote nehmen die Kabarettisten die politischen Widersprüche unserer Zeit aufs Korn. Darf man noch einen Baum setzen? Oder besser einen Bunker graben – als Schutz vor linken Weltrettungsfantasien, rechten Populismus-Mythen oder freiwillig gleichklingender Presse? Die drei Kabarettisten graben sich in die Untiefen der Meinungsmache, stoßen auf Absurdes, Widersprüchliches und liefern dabei keine Antworten – dafür jede Menge Pointen und Lacher. Musikalisch begleitet werden die Szenen live von den Musikern Jens Wagner und Volker Fiebig.
 

Musik trifft Bild –335. Foyerkonzert in Gera

Im 335. Foyerkonzert, am Sonntag, den 29. März um 11:00 Uhr verwandelt sich die Bühne am Park Gera in einen multimedialen Raum. Es erklingt das „Quartett für das Ende der Zeit“ des französischen Komponisten Olivier Messiaen. Komponiert wurde es „Zu Ehren des Engels der Apokalypse“, der sagt „Es wird keine Zeit mehr geben“. Während die Musiker:innen spielen, sind Videosequenzen des Künstlers Christoph Brech zu sehen: Bilder von Kirchenfenstern, Bäumen sowie Sternen und Planeten, die aus ihrer Ordnung fallen und auf den Betrachter zufliegen. Auch das Stück hat eine besondere Geschichte: Messiaen schrieb es 1941 als Kriegsgefangener in Görlitz und führte es mit drei Mitgefangenen vor über 400 Lagerinsassen auf. 85 Jahre nach dieser Uraufführung erklingt es nun im Theater Altenburg Gera. Es musizieren Hendrik Schnöke (Klarinette), Judith Eisenhofer (Violine), Seo Young Lee (Violoncello) und Andrei Banciu (Klavier). Schauspielerin Antonia Marie Waßmund führt gemeinsam mit Hendrik Schnöke in das Werk ein und liest Texte zu den einzelnen Sätzen des Stückes.
 

Märchenklassiker im Puppentheater

Für kleine Märchenfreunde ab vier Jahren stattet „Schneewittchen“ dem Puppentheater Gera am Gustav-Hennig-Platz einen Besuch ab. Das Stück, gespielt von der Puppenspielerin Steffi König und dem Puppenspieler Tobias Weißhaupt, ist am Sonntag, den 29. März um 11:00 Uhr zu erleben.
 

Literaturklassiker „Minna von Barnhelm“ auf der Bühne des Theaters Gera 

Wenn Stolz auf Liebe trifft, entstehen turbulente Verwicklungen – und große Unterhaltung. „Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück“ von Gotthold Ephraim Lessing erzählt mit viel Witz von den Schattenseiten falsch verstandener Männlichkeit und starken Frauen, die ihrer Zeit weit voraus sind. Das Stück, in einer Inszenierung von Catharina May, ist am Sonntag, den 29. März um 14:30 Uhr im Großen Haus Gera zu erleben. Lessings Klassiker der Aufklärung behandelt Diskurse, die auch heute nicht an Relevanz verloren haben: Toxische Männlichkeit, der Kampf zwischen den Geschlechtern und soldatisches Ehrverständnis stehen im Mittelpunkt dieses turbulenten Schauspiels. Eine Einführung in das Stück findet 14:00 Uhr im Konzertsaal Gera statt.

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de

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