Das Thüringer Staatsballett widmet sich in seiner Produktion „Rachmaninov – Zwischen den Welten“, die am Freitag, den 13. März um 19:30 Uhr im Theaterzelt Altenburg zu erleben ist, einem der größten Komponisten der Musikgeschichte: Sergei Rachmaninov. Seine Musik, voller Leidenschaft und Melancholie, wird zur Inspirationsquelle für eine eindrucksvolle tänzerische Interpretation seines bewegten Lebens.
Der renommierte Choreograf Jiří Bubeníček bringt mit seiner einzigartigen Handschrift Rachmaninovs Triumphe und Zweifel, seine Flucht aus Russland und seinen internationalen Ruhm auf die Bühne. In einer kraftvollen Mischung aus Ausdruckstanz und klassischem Ballett spürt das Ensemble dem Wesen dieses musikalischen Genies nach – intensiv, emotional und mitreißend.
Eine Einführung in das Stück findet 19:00 Uhr in der gleichen Spielstätte statt.
Im Jahr 1881 veröffentlichte Carlo Collodi seine Geschichten um die lebendige Holzpuppe Pinocchio, die auf eine fantastische Reise gerät, in einer italienischen Wochenzeitung. Den Welterfolg, den sein kurz darauf in Buchform erschienener Roman im 20. Jahrhundert feiern sollte, erlebte der Autor nicht mehr. Die von ihm erfundenen Motive und Figuren jedoch kennt bis heute fast jedes Kind.
Das Stück um die tapfere Holzpuppe kommt erstmals am Samstag, den 14. März um 15:00 Uhr auf die Bühne im Heizhaus Altenburg. Regisseur Matthias Thieme erzählt in seiner neuen Inszenierung von Pinocchios abenteuerlicher Reise, auf der er Erfahrungen sammelt, Prüfungen besteht und Schritt für Schritt lernt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und seinen eigenen Weg zu finden.
Ein schüchterner Musikwissenschaftler, eine abenteuerlustige Prinzessin und ein verrücktes Spiel der Identitäten: Ralph Benatzkys musikalisches Lustspiel „Meine Schwester und ich“ ist am Sonntag, den 15. März um 18:00 Uhr im Theaterzelt Altenburg zu erleben. Prinzessin Dolly Saint-Labiche wirft sich in ein turbulentes Verwechslungsspiel, um das Herz des ahnungslosen Dr. Roger Fleuriot zu gewinnen. Doch wie lange kann das Täuschungsmanöver gut gehen? Benatzkys Operette aus dem Jahr 1930 überzeugt mit temporeichen Dialogen und swingenden Melodien – von Slowfox bis Shimmy. Ein spritziges Spektakel voller Esprit, das in bester Revue-Manier unterhält.
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
Chicago nach dem Börsencrash: Der Gemüsehandel steckt in der Krise, Existenzen stehen auf dem Spiel. In diese Unsicherheit drängt der skrupellose Gangster Arturo Ui. Mit Einschüchterung, geschickter Rhetorik und politischer Intrige gelingt ihm Schritt für Schritt der Aufstieg zur Macht. Wer sich ihm widersetzt, muss mit Konsequenzen rechnen.
Mit seiner 1941 im Exil entstandenen Parabel schuf Bertolt Brecht eine der schärfsten Satiren über den Aufstieg eines politischen Tyrannen. Indem er die Geschichte in das Milieu amerikanischer Gangster verlegt, entlarvt er Mechanismen von Machtmissbrauch, Manipulation und der Verführbarkeit der Massen – Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Das Stück in einer Inszenierung von Alexander Flache ist am Freitag, den 13. März um 19:30 Uhr im Großen Haus Gera zu erleben. Eine Einführung in das Stück findet 19:00 Uhr im Konzertsaal Gera statt.
Die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. lädt am Samstag, den 14. März um 14:30 Uhr zum dritten Theatercafé der laufenden Spielzeit in die Bühne am Park Gera ein. Unter dem Motto „Menschen, Monster & Maschinen“ liegt der Schwerpunkt des Nachmittags auf dem Science-Fiction-Genre, das im Spielplan des Theaters Altenburg Gera eine besondere Rolle spielt.
Als Gesprächspartner werden sich u. a. Chefdramaturgin Dr. Sophie Oldenstein sowie Kai Wefer, Ensemblemitglied des Musiktheaters, auf dem Podium präsentieren. Zu Beginn wird sich außerdem der neue Kaufmännische Geschäftsführer Mike Wittich vorstellen.
Das Publikum erwartet ein unterhaltsamer und anregender Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, moderiert von Musiktheaterdramaturg Dr. Peter Larsen.
Karten sind ausschließlich an der Theaterkasse Gera (Bühne am Park, Theaterplatz 1) erhältlich. Reservierungen und weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0365 8279105.
Das Theater Altenburg Gera wird erneut zum Schauplatz von Swing, Jazz und Bigband-Sound der goldenen Ära. Am Samstag, den 14. März um 19:30 Uhr präsentiert das Metropolitan Jazz Orchestra Gera im Konzertsaal Gera ein abwechslungsreiches Programm mit satten Bläsersätzen, groovender Rhythmusgruppe und unverwechselbarem Klang.
Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Count Basie, Duke Ellington, Glenn Miller und Frank Sinatra sowie weitere Arrangements, die den zeitlosen Charme und die Eleganz der Bigband-Musik lebendig werden lassen. Die Musiker:innen zeigen dabei eindrucksvoll, dass diese Musik bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat.
Das Publikum begibt sich auf eine musikalische Reise durch mehrere Jahrzehnte – von den Swing-Hits der 1930er Jahre über jazzige Balladen bis hin zu funkigeren Grooves. Ein Konzert für Jazzliebhaber:innen ebenso wie für alle, die mitreißende Live-Musik schätzen.
Das Theater Altenburg Gera lädt am Sonntag, den 15. März um 11:00 Uhr zu einer Matinee zum Schauspiel „Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück“ von Gotthold Ephraim Lessing ins Große Haus Gera ein.
Kurz vor der Premiere bietet die Matinee spannende und exklusive erste Einblicke in Werk und Inszenierung. Mit dabei sind Regisseurin Catharina May, Bühnen- und Kostümbildnerin Jenny Schleif, die Schauspielerinnen Michaela Dazian (Minna von Barnhelm), Leah Eleonora Geber (Franciska), sowie der Schauspieler Valentino Fortuzzi (Major von Tellheim). Moderiert wird die Matinee von Schauspieldramaturg Felix J. Mohr.
Neben einem Gespräch über die Inszenierung werden zwei szenische Ausschnitte aus der Inszenierung präsentiert. Weiterhin gibt es wissenswerte Hintergrundinformationen zum historischen Kontext des Stücks, zum Autoren Lessing und zur Handlung von „Minna von Barnhelm“. Ein kleines Quiz unter dem Titel „Lässig Lessing lernen“ rundet die Matinee ab. In diesem stellt Felix J. Mohr dem Regieteam und den Darstellenden allerlei Fragen über Lessings Leben und seine Werke. Das Publikum fungiert dabei als Joker und kann ebenfalls zu Rate gezogen werden.
Der Eintritt zur Matinee ist frei.
Das Puppentheater „Frau Holle“ erzählt am Sonntag, den 15. März um 11:00 Uhr im Puppentheater in Gera das altbekannte Märchen in einer frischen und witzigen Fassung. Empfohlen für Kinder ab fünf Jahren.
Das Puppentheater Gera am Gustav-Hennig-Platz lädt am Sonntag, 15. März zu öffentlichen Führungen durch das Haus ein. Die beiden Termine um 15 Uhr und 16 Uhr sind bereits ausgebucht. Interessierte können sich jedoch an der Theaterkasse auf eine Warteliste setzen lassen und werden über mögliche Zusatztermine informiert.
Bei den Rundgängen erhalten Besucher Einblicke hinter die Kulissen des traditionsreichen Puppentheaters, das nach seiner umfassenden Generalsanierung in neuem Glanz erstrahlt. Die Führungen richten sich an Interessierte, Familien und Kinder ab sechs Jahren.
Am Sonntag, den 15. März um 18:00 Uhr ist die Uraufführung „glückliche menschen“ von Elise Wilk auf der Bühne am Park Gera zu erleben.
Die Handlung beginnt wie ein Krimi: In einem Wald wird eine Leiche gefunden, danach führt die Geschichte ins Wohnzimmer einer Bestsellerautorin, die nach einem Social-Media-Shitstorm beschließt, sich sozial zu engagieren. Unterschiedliche Lebensrealitäten treffen aufeinander, gut gemeinter Aktionismus stößt auf harte Realität – ein vielschichtiges Panorama menschlicher Figuren entfaltet sich.
Mit Empathie, scharfem Blick und feinem Humor erzählt Elise Wilk von Armut und Privilegien und davon, was passiert, wenn man glaubt, strukturelle Probleme im Alleingang lösen zu können. Die Inszenierung übernimmt Charlotte Sofia Garraway.
Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de
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