Zur Eröffnung am 23. Februar 2023, 18 Uhr, laden die Altenburger Museen nach Grußworten von Vize-Landrat Matthias Bergmann und einer Einführung von Direktor Dr. Roland Krischke zu einem Umtrunk.
Der Lichthof im Interim des Lindenau-Museums Altenburg in der Kunstgasse 1 wird erstmals mit einer Ausstellung bespielt. Vorausgegangen war der gemeinsamen Schau der Altenburger Museen die 12. Auflage des bundesweiten studentischen Architekturwettbewerbs „Messeakademie“, welche 2022 in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) realisiert wurde. Unter dem Motto „Entwerfen im historischen Umfeld. Altbau. Umbau. Neubau“ standen Nutzungskonzepte für erhaltenswerte historische Objekte im Fokus. In diesem Zusammenhang richtete sich seitens des vorschlagenden Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie das Thüringer Augenmerk auf einen möglichen Wiederaufbau des Schönhauses am Altenburger Schlossberg und einen Depotneubau in Verbindung mit der Sanierung des Herzoglichen Marstalls.
Die Ursprünge des Wettbewerbs zum Schönhaus und zum Herzoglichen Marstall liegen im 2017 vorgelegten Masterplan „Der Leuchtturm an der Blauen Flut“, der nicht nur die umfangreiche Sanierung des Lindenau-Museums vorsieht, sondern auch die Erweiterung um den Marstall als künftiges Depot in den Fokus gerückt hat. Mit dem Schönhaus in der Mitte der beiden Gebäude griff der Wettbewerb den Gedanken des Masterplans auf und erweiterte ihn um einen neuen Gedanken: Den Neubau eines Depots für die Altenburger Museen neben dem bestehenden Gebäude des Herzoglichen Marstalls.
Im Rahmen des Wettbewerbs wurden 18 Entwürfe eingereicht, die in der Ausstellung „Die Neue Remise – Gedankenspiele für einen Depotneubau der Altenburger Museen“ im Lichthof des Lindenau-Museums Altenburg in der Kunstgasse 1 präsentiert werden und zur Diskussion einladen.
Ein Grußwort zur Eröffnung am 23. Februar 2023, 18 Uhr, spricht Vize-Landrat Matthias Bergmann, Dr. Roland Krischke, Direktor der Altenburger Museen, führt kurz in das Thema ein. Preisträger Robert Anton von der Bauhaus-Universität Weimar, dessen Arbeit durch eine klare interne Struktur und feine Bezugnahmen auf die historischen Elemente des Ortes besticht, ist anwesend. Im Anschluss an die einführenden Worte findet ein kleiner Umtrunk im Lichthof des Lindenau-Museums in der Kunstgasse 1 statt.
Medienvertreterinnen und -vertreter sind ebenfalls herzlich eingeladen.
Die Veranstaltung im Überblick:
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