Das Thüringer Sozialministerium hat die Informationskampagne „Gemeinschaft ist Programm.“ gestartet. Sie soll zeigen, welche Angebote das Landesprogramm „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ) ermöglicht und welchen Beitrag sie für das Miteinander vor Ort leisten.
Zum Kampagnenstart besuchten Landrat Uwe Melzer und Cornelius Dietrich, Sozialplaner des Landratsamtes, zwei geförderte Projekte im Altenburger Land. Am Vormittag waren sie im Altenburger Familienzentrum zu Gast. Dort leitet Pädagogin Karolin Lauckner einen PEKiP-Kurs für Mütter und ihre Säuglinge. Neben dem Austausch unter den Eltern unterstützt das Angebot die motorische, sensorische und kognitive Entwicklung der Kinder im ersten Lebensjahr. Mit dabei waren auch Familienzentrumsleiterin Julia Koslowski und Kursteilnehmerinnen.
Anschließend ging es nach Rositz zum wöchentlichen Spieletreff im Seniorenclub. Dorfkümmerin Kerstin Hammerl organisiert das Angebot, das für die teilnehmenden Seniorinnen zu einem festen Höhepunkt der Woche geworden ist. Die Dorfkümmerer unterstützen Menschen im Altenburger Land außerdem bei alltäglichen Aufgaben wie Einkäufen, Arztbesuchen und dem Ausfüllen von Formularen. Sie helfen auch Vereinen und anderen Engagierten vor Ort. Im Landkreis sind derzeit 15 Dorfkümmerer tätig.
„Vieles von dem, was durch das Landesprogramm ermöglicht wird, ist selbstverständlich geworden – gerade, weil es verlässlich da ist. Mit unserer Kampagne wollen wir zeigen, welche Menschen und Angebote dahinterstehen und welchen Beitrag sie für das Zusammenleben in unseren Städten und Landkreisen leisten“, sagt Thüringens Familien- und Sozialministerin Katharina Schenk.
Thüringenweit werden nach Angaben des Ministeriums mehr als 600 Projekte und Maßnahmen durch das LSZ unterstützt. Dazu zählen unter anderem Familienzentren, Begegnungsstätten, Seniorenbüros, Beratungs- und Unterstützungsangebote sowie Familienlotsen. Landkreise und kreisfreie Städte entscheiden auf Grundlage ihrer Sozialplanung, welche Angebote vor Ort gebraucht und gefördert werden.
Allgemeine Informationen zum Landesprogramm stehen unter www.lsz-thueringen.de zur Verfügung.
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